
Fell & Fichte - In der Natur zuhause
Fell & Fichte – unterwegs, wo die Natur beginnt
Zwei Menschen, ein Hund, ein Wohnmobil und die Sehnsucht nach draußen
Es gibt Menschen, die fahren in den Urlaub, um möglichst viel zu erleben.
Und dann gibt es Menschen, die losfahren, um weniger zu erleben.
Weniger Termine.
Weniger Lärm.
Weniger Alltag.
Dafür mehr Wald, mehr Wasser, mehr Weite und mehr Zeit füreinander.
Wir gehören definitiv zur zweiten Sorte.
Gemeinsam mit unserem Hund Luna und unserem Wohnmobil zieht es uns immer wieder hinaus. Am liebsten dorthin, wo die Landschaft weit ist, die Straßen kleiner werden und man morgens nicht zuerst auf einen Parkplatz, sondern auf Wald, Wasser oder Wiesen schaut.
In den vergangenen zwei Jahren hat uns unsere Reiselust dabei immer wieder nach Schweden geführt.
Aber Schweden ist für uns nicht das Ende der Reise.
Es ist vielmehr ein Teil von etwas Größerem.
Wir möchten Skandinavien entdecken. Europa erkunden. Und immer wieder dorthin zurückkehren, wo Natur und Freiheit noch ein bisschen mehr Raum bekommen.
Willkommen bei Fell & Fichte.
Warum wir überhaupt losfahren
Unser Wohnmobil ist für uns weit mehr als ein Fahrzeug.
Es ist unser kleines Zuhause unterwegs.
Wir mögen es, nicht jeden Tag genau wissen zu müssen, wo wir am Abend schlafen werden. Wir möchten spontan bleiben können, morgens eine Route ändern und dort bleiben, wo es uns gefällt.
Dabei ist uns etwas besonders wichtig:
Wir reisen gerne autark.
Nicht, weil wir grundsätzlich möglichst weit weg von anderen Menschen sein möchten.
Sondern weil uns diese Unabhängigkeit gefällt.
Strom, Wasser, Lebensmittel und die Dinge des täglichen Lebens so zu planen, dass wir auch einmal einige Zeit unabhängig stehen können, verändert die Art zu reisen.
Man wird langsamer.
Man überlegt genauer, was man wirklich braucht.
Und irgendwann merkt man, dass erstaunlich wenig notwendig ist, um einen richtig guten Tag zu haben.
Ein Frühstück vor dem Wohnmobil.
Eine Tasse Kaffee.
Der Hund, der neugierig die Umgebung erkundet.
Eine Kamera.
Ein Waldweg.
Und vielleicht ein See direkt vor der Tür.
Mehr brauchen wir manchmal gar nicht.
Unser wichtigster Mitreisender hat vier Pfoten
Natürlich wäre unsere Art zu reisen ohne unseren Hund eine andere.
Sie ist nicht einfach „dabei“.
Sie ist ein fester Teil unserer Reiseplanung.
Das bedeutet auch, dass wir unsere Ziele anders auswählen als Reisende, die ohne Hund unterwegs sind.
Wir suchen Plätze, an denen Hunde willkommen sind.
Wir achten auf Natur- und Wildschutz.
Wir überlegen, wo wir unsere Luna sicher bewegen können.
Und wir nehmen uns Zeit.
Sehr viel Zeit.
Denn ein Hund interessiert sich schließlich herzlich wenig dafür, ob wir laut Reiseplan um 14:30 Uhr am nächsten Aussichtspunkt sein sollten.
Er möchte schnüffeln.
Entdecken.
Pausieren.
Und manchmal einfach irgendwo im Gras liegen.
Ehrlich gesagt hat er uns damit etwas Wichtiges beigebracht:
Nicht jeder schöne Moment muss geplant sein.
Schweden hat uns gepackt – aber unsere Reise endet dort nicht
In den vergangenen zwei Jahren haben wir Schweden immer wieder bereist.
Und dabei festgestellt, warum uns die nordischen Länder so faszinieren.
Die Weite.
Die Wälder.
Die Seen.
Die Ruhe.
Das Licht.
Die Tiere.
Und dieses besondere Gefühl, dass hinter der nächsten Kurve noch etwas Neues kommen könnte.
Von Südschweden bis weit in den Norden haben wir immer wieder neue Landschaften kennengelernt und gemerkt, dass wir eigentlich noch längst nicht genug gesehen haben.
Järvsö, Strömsund, Lofsdalen, Hamra und viele andere Regionen haben uns dabei Eindrücke beschert, die uns noch lange begleiten.
Aber gerade diese Reisen haben uns auch gezeigt:
Wir wollen nicht nur Schweden sehen.
Unsere Wunschliste wird immer länger.
Norwegen steht darauf.
Finnland ebenfalls.
Dänemark sowieso.
Und irgendwann möchten wir noch viel mehr vom Norden kennenlernen.
Vielleicht Island.
Vielleicht die Färöer.
Vielleicht Orte, die heute noch gar nicht auf unserer Liste stehen.
Denn genau das ist das Schöne am Reisen:
Die Liste darf wachsen.
Und warum nicht einfach vor der eigenen Haustür anfangen?
Bei aller Begeisterung für den Norden haben wir dabei etwas gelernt:
Man muss nicht tausende Kilometer fahren, um Natur zu erleben.
Auch Deutschland hat wunderschöne Landschaften.
Belgien.
Die Niederlande.
Und viele kleine Orte, die man vielleicht normalerweise einfach durchfährt.
Gerade weil wir mit unserem Wohnmobil unterwegs sind, möchten wir künftig auch diese Regionen viel bewusster entdecken.
Ein Wochenende am See.
Ein paar Tage im Wald.
Ein Ausflug über die Grenze.
Ein spontaner Kurztrip.
Eine neue Region, die bisher völlig unter unserem Radar lag.
Denn Fell & Fichte soll kein reiner Skandinavien-Blog werden.
Es geht um unsere Art zu reisen.
Um das Unterwegssein.
Um Natur.
Um Tiere.
Um Fotografie.
Um das Leben im Wohnmobil.
Und um die Freiheit, einfach loszufahren.
Naturnahe Länder ziehen uns an
Vielleicht ist es kein Zufall, dass uns unsere Reisen immer wieder in besonders naturreiche Regionen führen.
Wir fühlen uns dort wohl, wo Landschaft noch eine große Rolle spielt.
Wo Wälder nicht nur Kulisse sind.
Wo man Tiere beobachten kann.
Wo Wasser, Berge, Wälder und offene Landschaften den Alltag bestimmen.
Deshalb werden Länder wie Schweden, Norwegen und Finnland wahrscheinlich immer einen besonderen Platz auf unserer Reiseliste haben.
Aber wir möchten nicht behaupten, dass man für Natur immer weit fahren muss.
Ganz im Gegenteil.
Wir möchten herausfinden, wo man diese besonderen Orte auch näher an Zuhause findet.
Und genau darüber möchten wir hier berichten.
Was wir unterwegs eigentlich suchen
Wir sind keine klassischen „Sehenswürdigkeiten-Abhaker“.
Natürlich schauen wir uns besondere Orte an.
Aber häufig erinnern wir uns später an ganz andere Dinge.
An den Morgennebel über einem See.
An einen Fuchs, der plötzlich am Straßenrand auftaucht.
An einen Waldweg, auf dem wir mit unserem Hund kilometerweit niemandem begegnet sind.
An einen Sonnenuntergang, wegen dem wir viel länger geblieben sind als geplant.
An ein Lagerfeuer.
An Regen auf dem Wohnmobildach.
An einen Kaffee draußen, obwohl es eigentlich viel zu kalt war.
An einen Abend, an dem wir festgestellt haben, dass wir seit Stunden kein Handy mehr in der Hand hatten.
Das sind unsere Reiseerinnerungen.
Und genau diese Momente möchten wir festhalten.
Fotografie gehört für uns einfach dazu
Eine Kamera ist bei unseren Reisen deshalb fast immer dabei.
Nicht, weil wir jedes Erlebnis dokumentieren müssen.
Sondern weil manche Momente einfach zu schön sind, um sie nur im Kopf zu behalten.
Besonders Tiere und Landschaften haben es uns angetan.
Dabei versuchen wir, Natur so zu fotografieren, wie wir sie erleben.
Nicht inszeniert.
Nicht perfekt.
Sondern echt.
Manchmal gelingt ein Foto.
Manchmal nicht.
Und manchmal sieht man das Tier erst auf dem Display der Kamera, weil es sich so gut versteckt hat.
Auch das gehört dazu.
Was hinter Fell & Fichte steckt
Fell & Fichte ist deshalb mehr als ein Reiseblog.
Es ist unser persönliches Projekt.
Eine Mischung aus Reisegeschichten, Naturerlebnissen, Fotografie, Wohnmobil-Abenteuern und praktischen Erfahrungen.
Wir möchten erzählen, was funktioniert.
Was wir unterwegs lernen.
Welche Orte uns begeistern.
Was wir beim Reisen mit Hund beachten.
Wie wir möglichst autark unterwegs sind.
Und natürlich auch über die kleinen Pannen sprechen, die vermutlich jeder kennt, der schon einmal mit Wohnmobil unterwegs war.
Denn perfekt muss eine Reise für uns nicht sein.
Echt reicht völlig.
Und vielleicht führt unsere Reise irgendwann noch viel weiter
Wenn wir heute auf die vergangenen zwei Jahre zurückblicken, merken wir vor allem eines:
Unsere Reiseliste ist nicht kleiner geworden.
Sie ist größer geworden.
Viel größer.
Skandinavien wartet noch mit unzähligen Regionen auf uns.
Deutschland hat noch viele Ecken, die wir entdecken möchten.
Belgien und die Niederlande liegen praktisch vor unserer Haustür.
Und irgendwo dazwischen gibt es bestimmt noch viele kleine Orte, von denen wir heute noch nichts wissen.
Vielleicht wird irgendwann aus einzelnen Reisen ein längerer Aufenthalt.
Vielleicht führt uns unser Weg eines Tages tatsächlich dauerhaft weiter nach Norden.
Das wissen wir noch nicht.
Aber wir wissen, dass wir weiter losfahren werden.
Mit unserem Hund.
Mit unserem Wohnmobil.
Mit unseren Kameras.
Und mit möglichst wenig festem Plan.
Denn vielleicht ist genau das unsere Art von Luxus:
morgens aufzuwachen und selbst entscheiden zu können, wohin die Straße heute führt.
Schön, dass du hier bist.
Wenn du Lust hast, uns auf dieser Reise zu begleiten, dann schau gerne wieder bei Fell & Fichte vorbei.
Hier findest du künftig unsere Reisegeschichten, Erfahrungen mit dem Wohnmobil und dem autarken Camping, Tipps für das Reisen mit Hund, Natur- und Fotografie-Erlebnisse und natürlich jede Menge Inspiration für die nächste eigene Reise.
Vielleicht führt dich dein Weg irgendwann ebenfalls in den Norden.
Vielleicht aber auch nur 100 Kilometer von Zuhause entfernt.
Denn Abenteuer beginnt nicht dort, wo die Landkarte endet.
Es beginnt dort, wo man einfach losfährt.
Fell & Fichte
Mit Pfoten. Mit Fichte. Mit Fernweh.