
Mit Luna nach Schweden
Mit Luna nach Schweden – Zwei Wochen Freiheit
Unser zweiter Schwedenurlaub – diesmal zu zweit, mit Luna und dem Wohnmobil.
Nach unserer ersten Schwedenreise war eines eigentlich schon entschieden:
Wir mussten wieder hin.
Diesmal wollten wir Schweden noch intensiver erleben.
Nicht mehr mit zwei Wohnmobilen und einer größeren Gruppe, sondern nur wir beide – und unsere Schweizer Weiße Schäferhündin Luna.
Wir wollten weiter nach Norden.
Und wir wollten herausfinden, wie es sich anfühlt, Schweden ganz auf eigene Faust zu bereisen.
Diesmal ging es weiter
Vom ersten Urlaub kannten wir bereits die Strecke bis Östersund.
Jetzt wollten wir darüber hinaus.
In zwei Wochen fuhren wir bis nach Mora und entdeckten unterwegs viele neue Ecken Schwedens.
Wir merkten schnell, dass das Reisen mit dem Wohnmobil hier für uns eine ganz besondere Freiheit bedeutet.
Wir konnten bleiben, wenn es uns gefiel.
Weiterfahren, wenn wir neugierig waren.
Und morgens dort aufwachen, wo wir am Abend vorher vielleicht noch gar nicht geplant hatten zu sein.
Schweden mit Luna
Für Luna war Schweden ein riesiger Abenteuerspielplatz.
Sand zum Buddeln.
Stöcke in allen Größen.
Wälder.
Wasser.
Neue Gerüche.
Neue Wege.
Und unglaublich viel Platz.
Sie konnte draußen sein, entdecken, schnüffeln und einfach Hund sein.
Besonders lustig waren ihre persönlichen Projekte:
Stöcke finden – und anschließend gründlich zerlegen.
Sand umgraben – möglichst ausdauernd.
Und natürlich jeden neuen Platz erst einmal ausgiebig erkunden.
Es war wunderschön zu sehen, wie wohl sie sich dort fühlte.
Zum ersten Mal wirklich selbstversorgt
Auf dieser Reise machten wir einen weiteren Schritt in Richtung unserer eigenen Art des Reisens.
Wir versorgten uns komplett selbst.
Wir kauften in schwedischen Geschäften ein, probierten wieder neue Lebensmittel und entdeckten sogar einen schwedischen Baumarkt.
Und weil das schwedische Wetter plötzlich eine völlig andere Meinung zu unserer Kleidung hatte, mussten wir kurzerhand nachrüsten.
Es wurde kalt.
Sehr kalt.
Also wurden zusätzliche warme Sachen gekauft.
Eine weitere Lektion für unsere zukünftigen Schwedenreisen:
Der Wetterbericht ist eine Empfehlung. Schweden entscheidet selbst.
Der Campingplatz, an den wir uns erinnern werden
Ein besonderes Erlebnis war unser erster Aufenthalt auf dem Campingplatz in Dalsdalen.
Dort konnten wir erleben, wie nah die Wildnis manchmal tatsächlich an den Menschen herankommt.
Rentiere kommen dort gelegentlich bis zum Campingplatz herunter.
Für uns war das ein ganz besonderer Moment.
Man sitzt am Wohnmobil und weiß:
Ein paar Meter weiter zieht vielleicht gerade ein Rentier durch die Landschaft.
Genau wegen solcher Erlebnisse lieben wir Schweden.
853 Meter über dem Meer
Ein weiteres Highlight war unsere Fahrt auf etwa 853 Höhenmeter.
Mit unserem Wohnmobil ging es einen großen Teil der Strecke hinauf – und anschließend wieder hinunter.
Kurven, Höhenmeter, Landschaft.
Schweden hatte uns gezeigt, dass es nicht nur aus endlosen Wäldern und Seen besteht.
Es gibt auch beeindruckende Höhenunterschiede und Berglandschaften.
Und natürlich hieß es irgendwann wieder:
„Okay … da müssen wir jetzt auch wieder runter.“
Aber genau solche Momente bleiben im Gedächtnis.
Zeit zu zweit
Die zweite Reise war nicht nur eine Entdeckungstour.
Sie war auch unsere Zeit.
Wir hatten viel gemeinsame Zeit als Paar, konnten langsamer reisen und mussten uns nach niemandem richten.
Wir saßen zusammen am Wasser.
Wir gingen mit Luna spazieren.
Wir kochten.
Wir entdeckten neue Orte.
Wir lachten über unsere kleinen Reiseabenteuer.
Und wir merkten, wie gut uns diese gemeinsame Freiheit tut.
Schweden wurde dadurch noch persönlicher.
Unser zweites Schweden-Abenteuer
Als wir wieder Richtung Süden fuhren, wussten wir endgültig:
Wir wollten noch weiter.
Nicht nur bis Mora.
Nicht nur bis Östersund.
Wir wollten irgendwann sehen, was ganz oben im Norden auf uns wartet.
Und genau dieser Gedanke wurde zum Ausgangspunkt unserer nächsten Reise.
Denn manchmal beginnt das nächste Abenteuer bereits auf dem Heimweg vom letzten.